Verdammt!
Wieso war ich nicht da? Alles scheiße. Keiner mag mich. *heul*
Gestern sind wir nach Cloppenburg gefahren um zwei Bühnen für das sog. “Cityfest” zu bauen. Was ist das Cityfest? Das Cityfest ist ein “ganz normales” Stadtfest. Tagsüber gibt es Tanzgruppen und kleinere Combos, und abends gibt es dann immer was auf die Ohren. Am Donnerstag spielt “United Four”, am Freitag spielen “Rusty 66″ und “Captain Candy”, auch Bekannt als Bremen 1 Band, und am Samstag spielen dann die “Free Steps”.
Aufgebaut haben wir zwei Bühnen. Einmal die “Stechuhr”-Bühne und die Hauptbühne. Da ich jedoch nur beim Aufbau der Hauptbühne dabei war, kann ich zur “Stechuhr”-Bühne nichts sagen.
Bei uns gab’s ‘ne Willy63 mit angebauter “Monitor-World” auf extra Podesterie. Die PA besteht auf 4 Kling&Freitag Line212/6, die von vier TSE Infras untenrum unterstützt werden. Geampt wird das ganze durch Camco.
An Licht haben wir 8 Varyscan P6, 6 LED Sticks, diverses PAR-Licht, 4 Martin Atomics, ‘ne Nebelmaschine, … und sicherlich noch irgendwas.
Da war ich vorhin noch im Vechtaer Extra, um mich mit ‘ner Pizza und ein paar Zigaretten einzudecken, als ich, auf der Suche nach der neuen CT, das “Windows Vista Magazin” entdeckte. “Nanu? Servicepack1?”, dachte ich. Oder auch: “Optimieren Sie das Starten und Herunterfahren”
DAS kann ja was werden!
Was gibt’s Neues? Eigentlich nichts.
Hab’ ein entspannendes, jobfreies Wochenende in Dortmund verbracht und mich ausgeruht. Heute morgen ging es dann in aller Frühe wieder nach Vechta. Da der Verkehr auf der A1 eher tropfte anstatt zu fließen, dauert die Fahrt ein paar Minuten länger. Belohnt wurde ich jedoch, kurz vorm Ziel, mit diesel Ausblick:
Heute stand dann das Laden des ersten Trucks auf dem Plan. Kisten packen, kommissionieren und so weiter. Philipp nahm es mit dem “Geprüft, gepackt, geladen” heute sehr ordentlich. Er schaute in jede Öffnung:
Auch Patrik nahm es, wie immer, sehr genau und überprüfte die Liste in Ruhe:
Zwischendurch waren Noisy, Moritz und ich im Waldhof, um ein paar Lampen und ‘n Beamer von der Decke zu pflücken. Nichts wirklich spannendes.
Morgen erwartet mich dann wieder ein aufregender Schultag. Mal gucken.
In der Firma, in der ich momentan meine Ausbildung absolviere, haben wir ein Case, das liebevoll “Rigging-Case” genannt wird.
Die Aufschrift “Don’t tip!” lässt nichts Gutes erahnen: Das Case ist schweine schwer! Wieso? Ganz einfach. In ihm liegen zig Schäkel, Stahlseile, Ketten, Schwerlastösen, Ohrringe und so weiter und sofort.
Da war es natürlich nur ‘ne Frage der Zeit, bis die Bluewheels ihren Geist aufgeben. So langsam machte es nämlich gar keinen Spaß mehr, das Ding noch überhaupt einen Zentimeter zu bewegen.
Dann kam Noisy ins Spiel. Er dachte sich: “Mhh, neue Rollen, das wärs!” Er werkelte, bohrte, hämmerte und schraubte:
Tada! Toll, oder?
Alles klar! – Stadtfest in Porta. Zwei Tage CD Einspielungen, Tanz- und Aerobic-Gruppen und zwei Schülerbands.
Eine Woche vorher stürzte ich mich in die Planung. Welche Monitore sind frei? Passendes Amping? Achja, ein Hotelzimmer wäre auch nicht schlecht. Nachdem die Planung stand, machten Patrik und ich uns am vergangenden Samstag auf den Weg. Als wir gegen 11.00 Uhr eintrafen und damit beginnen wollten, aufzubauen, mussten wir feststellen, dass die Technik nicht da stand, wo sie laut Absprache eigentlich stehen sollte. Nach einigen Minuten suchen (Backstage? Downstage?) und ein bisschen Flucherei fanden sich FOH und Montitor-Geraffel neben dem Catering-Zelt wieder. Gar nicht so schlecht! ![]()
Als das Pult, dank Easytilt, sicher stand und Patrik damit beschäftigt war, die Monitore hinzubauen, konnte ich mich am FOH ein wenig einrichten und einen angenehmen Arbeitsplatz bauen.

Gegen 14.00 Uhr und einigen Pausen später waren wir dann startklar und der Tanzgruppen-Marathon konnte beginnen. So sah das Samstags-Programm aus:
14.15 Uhr Das Aerobic-Fitness-Studio In Form
14.30 Uhr Das Figurstudio Bellissima
14.45 Uhr Die Tanzschule am Ring
15.15 Uhr Die Modenschau von Gardy Moden
15.45 Uhr Das Aerobic-Fitness-Studio In Form
16.00 Uhr Die Tanzschule am Ring
17.00 Uhr Die Band NO MORE
20.30 Uhr UNITED FOUR
Dank dem guten Wetter (Wieso habe ich nie ‘ne kurze Hose dabei, wenn es so tierisch heißt wird?!) war es ein sehr angenehmer Tag. Patrick und ich meisterten die kleinen Stadtfest Hürden ohne Probleme, und da United Four einen eigenen Frontplatz samt Technikern dabei hatte, konnten wir gegen 20.30 Uhr im Waldhotel Bischoff einchecken. Der erste Eindruck war.., naja.

Um 01.30 Uhr kehrten wir nochmal zur Bühne zurück und guckten, dass die United Four Crew einen reibungslosen Rückbau der Backline vornehmen konnte. Eine Stunde später befanden wir uns wieder im Hotel und legten uns schlafen.
Am Sonntag fuhren wir gegen 12.30 Uhr wieder zur Bühne. Nach fast 8 Stunden Schlaf kam es uns schon wie Urlaub vor. Nach einem kurzen Check ob noch alles da ist und alles läuft, widmeten wir uns erstmal dem Frühstück, als es dann um 14.00 Uhr wieder mit dem Programm weiterging. Da sah an diesem Tag wie folgt aus:
13.00 Uhr Die Modenschau von Gardy Moden
13.45 Uhr Die Asia Sportakademie
15.00 Uhr Der TuS 09 Möllbergen mit der „Fame Academy“
15.15 Uhr Das Figurstudio Bellissima
15.45 Uhr Der TuS 09 Möllbergen mit „Fit over 40“
16.00 Uhr Die Modenschau von Gardy Moden
17.15 Uhr Die Band SHURE 1-8/1;5
Fällt was auf? Jaha! Einige Programmpunkte wiederholten sich!
Dank DJ Hulpa, der durch’s Programm führte, nahm die Anzahl der Einspielungen, die ich den Vortag noch machen musste, deutlich ab, da er sich die CDs gekrallt hat. Nurgut, mehr Ruhe für mich.
Nachdem die Band “SHURE 1-8/1;5″ um 19.00 Uhr nach einem eineinhalbstündigen Set endete, und die Stadtfestbesucher freudetaumelnd nach Hause bummelten, konnten wir mithilfe der, in den Startlöchern wartentenden, Abbaucrew mit dem Rückbau beginnen. Da es nicht sonderlich viel war, und der Auflieger eher vor Langeweile quiekte, anstatt vor Überlastung zu quäken, konnten wir um 22.00 Uhr die Rückreise antreten.
Patrik & Crew fuhren nach Vechta, und ich machte mich auf dem Weg nach Dortmund. Ich empfehle niemanden, wie groß der Hunger auch sein mag, sich ein belegtes Brötchen auf der Raststätte “Herford” zu kaufen. Widerlich! Egal, die Bahn war frei und keine 90 Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht.


Eins, zwei, drei.. *klopf* Nanu? Ahhh, is’ an!